So heiratet Deutschland 2022 – die Hochzeitstudie der Kartenmacherei

Auch wenn uns Corona noch immer in den Fängen hat – 2022 darf endlich wieder gefeiert werden! Und viele Brautpaare atmen auf, dass sie nach oft mehrmaligem Verschieben endlich Ihre Hochzeit feiern dürfen. Und auch dieses Jahr hat die Kartenmacherei wieder ihre große Hochzeitsstudie veröffentlicht.

Titelbild: weddingmemories.de

Bereits 2017 und 2021 hatten wir darüber berichtet – und jetzt haben wir die neuesten Ergebnisse für Euch.

Ihr findet die jeweils aktuellsten Informationen zur Studie auf der Homepage der Kartenmacherei in allen Details: https://www.kartenmacherei.de/hochzeitsstudie/. Die hier eingebettete Grafiken stammen alle von der Kartenmacherei und wurden uns ebenso wie die Ergebnisse der Studie zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.


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Während dieses Jahr der Schwerpunkt der Umfrage auf den Dating-Erfahrungen der befragten Paare liegt, konzentrieren wir uns auf die Themen

  • Größe der Hochzeiten
  • finanzielle Aspekte/Budget
  • Tabus

Big, bigger, 2022?

Nach den Ergebnissen der Hochzeitsstudie lädt jedes fünfte Paar mehr als 70 Gäste zur Hochzeit ein, dicht gefolgt von der Gruppe an Paaren bei denen die Anzahl der Gäste zwischen 50 und 70 liegt.

Ungewöhnlich auch, dass fast 12% der Befragten angaben mit mehr als 150 Gästen zu feiern. In der Regel kennt man das eher von den großen Multikulti-Hochzeiten mit internationalen Gästen oder auch bayerischen Hochzeiten auf dem Land. 

Allerdings auch irgendwie verständlich – zwang uns Corona doch im kleinsten Familienkreis zu bleiben und Feiern war ein totales Tabu. Wie schön ist es also auf der eigenen Hochzeit endlich all die Menschen wieder zu sehen zu denen man so lange keinen Kontakt haben konnte?

Die Budgetfrage – wie viel darf es denn kosten?

Allerdings geht mit dem Thema Gäste direkt das Thema Finanzen einher: denn je mehr Gäste geladen sind, umso teurer wird auch die Hochzeit (zumindest theoretisch – warum, dass erklären wir später)

Die gesamten Studienergebnisse gibt es auf www.kartenmacherei.de.

Immerhin jedes 4. Paar nennt Kosten zwischen 5.000 und 10.000 Euro – ganz ehrlich: das sind aber auch nicht die Brautpaare, die mit mehr als 70 Gästen feiern…

Denn 47% der Befragten gaben an mehr als 10.000 Euro ausgegeben zu haben. Teilweise sogar über 20.000 Euro – eine Summe, die eher einen großen Hochzeit entspricht. Im Gegenzug gibt es sie aber auch noch: die Paare, die klein feiern und mit etwa 5.000 Euro Budget zu Recht kommen (etwa 20%)

Die gesamten Studienergebnisse gibt es auf www.kartenmacherei.de.

Vollkommen logisch ist, dass die Verpflegung einen der größten Posten beim Hochzeitsbudget ausmacht und direkt proportional mit der Zahl der Gäste steigt. 41% der Befragten benennen diese Position mit einem Betrag zwischen 4.000 und 15.000 Euro. In der Regel kostet ein einfache Hochzeitsmenü pro Gast schließlich um die 70 Euro und dann noch Getränke, Snacks, Sektempfang…

Bei der Location nannten immerhin 14% der Befragten einen finanziellen Rahmen von 1.000 bis 15.000 Euro. Diese Werte sind allerdings wie Äpfel und Birnen vergleichen. Manche Locations bieten nur einen nackten Saal, andere eine komplette Deko, bei wieder anderen ist der Caterer enthalten und und und…

Viele Gäste, viele Kosten?

Und jetzt nochmal zurück auf die Theorie “eine Hochzeit mit mehr Gästen ist teurer”: kann sein, muss aber nicht. Wie oben gezeigt, finanzieren viele die Hochzeit über Geldgeschenke. Geht man davon aus, dass pro Gast/Paar 50-100 Euro geschenkt werden ist in der Regel zumindest das Hochzeitsmenü bezahlt. Zumindest von einem Gast.

Natürlich braucht man bei mehr Gästen einen größeren Saal und mehr Deko für mehr Tische – aber trotzdem nur einen Fotografen, nur einen DJ, nur ein Brautkleid etc.

Sich allerdings darauf zu verlassen, dass die Hochzeit wirklich aus Geldgeschenken finanziert wird, ist eher fahrlässig aus unserer Sicht. Es sei denn ihr wisst, dass Eure Gäste spendabel sind – und wir wissen wovon wir reden.

Wir hatten schon Brautpaare, die ihre Rechnung über 2 Jahre abstottern mussten weil eben die Gäste nicht geschenkt haben und besagte Brautpaare auch nicht kreditwürdig waren. Und naja – lange Geschichte…

Bei den Hochzeitstabus nichts neues…

Die gesamten Studienergebnisse gibt es auf www.kartenmacherei.de.

Der Gast im weißen Kleid ist wohl der Klassiker – feiert doch einfach mal anders 🙂 Alle Gäste in Weiß und nur die Braut trägt Farbe…

Scherz beiseite: wenn als NoGo genannt wird, dass Gäste zu passiv sind oder nicht getanzt wird, dann könnt Ihr als Brautpaar dagegen steuern!

Ihr seid nie auf der Tanzfläche sondern lieber beim Rauchen draußen. Warum sollten es Eure Gäste dann nicht auch machen? Sie sind schließlich wegen Euch da und die Gäste sind immer eher dort, wo auch das Brautpaar ist.

Eure Gäste sind zu passiv? Warum gibt es nichts, sie zu aktivieren? Es müssen ja keine mega peinlichen Spiele sein, aber wenn Ihr Euren Gästen nichts anbietet oder selbst auch aktiv seid, dann werden es Eure Gäste auch nicht sein. Wir haben einige Ideen für Euch dazu in unserem Artikel: “Wir wollen keine Hochzeitsspiele”

Schaut doch mal in die Hochzeitsstudie in Ruhe rein und lasst uns gerne Eure Gedanken oder Erfahrungen da – vielleicht habt oder heiratet Ihr ja auch 2022?

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