Have you found your plannerpeace?

Wie oft habe ich diesen Satz auf Instragram gelesen – und mich lange gewundert, was er überhaupt bedeutet…

Plannerpeace oder schön auf Deutsch der Planerfrieden beschreibt einfach kurz gefasst, dass Ihr mit dem Planersystem in dem Ihr unterwegs seid restlos zufrieden seid.

Kurz ein Hinweis noch in Sachen aktueller Rechtssprechung: Ich nenne hier Marken und mache damit Werbung für diese. Aber weil ich vollkommen von deren Qualität und Auftreten überzeugt bin. Ich verdiene daran nichts und wurde auch nicht gebeten, für sie Werbung zu machen.

Haha, der war gut! Hat irgendjemand dieses Lebensziel schon mal erreicht??? Letztendlich gibt es ja auch unendliche Möglichkeiten, wie man sein Leben planungstechnisch im Griff haben könnte…

  • welche Marke soll es für meinen Planer sein?
  • welches Modell? Lasse ich mir lieber gleich eines customizen?
  • welche Farbe? welches Material? Ist Leder wirklich noch zeitgemäß?
  • Führe ich ein Bujo oder einen Ringplaner?
  • digital oder analog?
  • welche Einlagen sind die richtigen?
  • DIN A 5, Personal oder gleich ein anderes Format?
  • wie soll mein Setup aussehen?
  • und so weiter und so fort und wenn sie nicht gestorben sind – achso ne, das war was anderes…

Ihr seht schon Fragen über Fragen 🙂

Wahrscheinlich erklärt uns eh jeder außerhalb der Plannercommunity für total bescheuert. Aber so wie andere Briefmarken, Münzen oder Paninibilder sammeln, lieben wir unser Planersammlung. Und hey – die sind wenigstens nützlich und schön anzusehen!

Nein, aber mal im Ernst – aus Erfahrung dauert es schon eine Weile, bis man sein System gefunden hat… Und das geht schon mal los bei der Frage, wie viel man selbst gestalterisch tätig sein will. Deswegen scheidet für mich ein Bullet Journal (kurz Bujo) einfach aus. Plus ich liebe die Flexibilität eines Ringbuchs. Ich muss Blätter heraus nehmen können, ergänzen, umsortieren, bündeln usw. Etwas fest zusammen gebundenes ist für mich der totale Horror. Deswegen will ich auch gar nicht auf die verschiedensten Möglichkeiten in Sachen Bulletjournal, TN, Hobonichi und wie sie alle heißen eingehen – für mich sind die einfach nichts. Wenigstens eine Sache, die ich sicher weiß…

In der Größe habe ich mir schon immer schwer getan und tue es immer noch. Mein erster Planer war tatsächlich ein DIN A 5 Format. Nur irgendwie wollte ich den Riesen nie mitnehmen… lange schlief meine Filofaxing-Leidenschaft dann auch einfach ein. Und zack – Anfang letzten Jahres kam sie mit voller Wucht zurück. Nur war mir A5 immer noch zu groß. Ich probierte Personal – und war im Himmel. Endlich ein annehmbares Format, das auch in die Tasche passt! So war ich ein Jahr ganz glücklich. Ich hüpfte also zwischen verschiedenen Modellen hin und her, weil mir keines so richtig 100% gefiel und ließ mir schließlich von Van der Spek einen individuell angefertigten Ringbuchplaner machen. Und dann war ich im Plannerpeace angekommen!

Bis ich über Instagram (defintiv ein Instrument des Teufels…) so viele geniale A5 Setups sah, die viele der Platz- und auch Darstellungsprobleme, die ich im Personal hatte lösten. Mittlerweile nutzte ich meinen Personal für alles und hatte sogar einen zweiten fürs Büro, weil einer einfach zu voll wurde. (Und ich es mental brauche Privates und Berufliches zu trennen)

Und schwups bin ich zurück im DIN A 5 Format – dem Planer, der damals meine Planungsleidenschaft als Allererster begleitet hat. Und wisst Ihr was? Auf einmal liebe ich es so sehr im DIN A5 zu planen, dass es überhaupt keine Diskussion mehr ist, dass das ein ganz schön großes Format für die Handtasche ist. Schwerer als mein vollgestopfter Personal ist er übrigens auch nicht…

Witzigerweise gilt das aber nur für das Private. Im Büro hatte ich lange den DIN A5 im Einsatz, weil ich glaubte da brauche ich Platz für und ich ihn auch relativ selten mit nach Hause genommen habe. Hier ist es genau andersherum. Ich bin vollkommen glücklich mit einem Personal, den ich mal schnell in die Laptoptasche stecke oder bei Meetings dabei habe. Mit dem DIN A5 war ich irgendwie immer unglücklich. Mein wunderschöner Van der Spek hat hier jetzt glaube ich seine Bestimmung gefunden! Dank der Tasche, die sich über die komplette Rückseite zieht, hab ich auch immer alles an einem Platz, da ich mein Handy oder Ausdrucke zum spicken da einfach reinstecken kann.

Aber hey – das wäre ja ein bisschen einfach wenn ich jetzt meinen Frieden gefunden hätte. Ich weiß also, dass zumindest gerade A5 mein Traumformat im täglichen Gebrauch ist – nur bin ich mit den Planermodellen von Filofax, die ich habe dafür so gar nicht zufrieden… Da gefällt mir meistens die Aufteilung mit den Taschen am Anfang nicht oder ich möchte eine andere Ringgröße. Vom Material und der Haptik mal abgesehen. Ich habe da verschiedene A5 für die verschiedensten Dinge im Einsatz und dafür ist jeder einzelne auch super. Aber der EINE, der es sein soll – mein täglicher Begleiter, der Instagram-worthy Schatz, den man am liebsten nicht mehr aus der Hand legen will – der ist leider nicht dabei. Den Gedankengang kann man außerhalb der Plannercommunity wahrscheinlich auch niemandem plausibel näher bringen…

Der Plan ist also dieses Jahr nochmal in einen customized Van der Spek zu investieren, der genau das darstellt und bietet was ich will und brauche – in DIN A5.

Und ich glaube, dann kann ich sagen: “I found my planner peace” (Vielleicht… fragt mich in einem Jahr nochmal)

Hoffentlich kommt mir dann nie eine andere Marke in die Finger, wo ich auf einmal glaube “die brauche ich jetzt”…

Was sind Eure Erfahrungen bei dem Thema? Wie oft seid Ihr zwischen Formaten, Marken oder Modellen hin und her gesprungen bis Ihr zufrieden wart? Oder seid Ihr immernoch auf der Suche?


Das könnte Dich auch interessieren:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.