Meine 8 Lieblings-Planer-Hacks

Ich bin persönlich immer wieder erstaunt, auf welche tollen und kreativen Ideen Mitglieder in der Planercommunity kommen, um unseren Daily Struggle (den wahrscheinlich kein Außenstehender jemals verstehen wird) zu lösen.

Und noch ein Hinweis in Sachen Werbung und co., den wir verpflichtet sind zu erwähnen. Ich verwende hier Namen und Marken – alle ohne dafür bezahlt zu werden. Einfach, weil ich sie Euch gerne vorstellen oder empfehlen möchte. Dazu findet Ihr noch einige Affiliate-Links zu Amazon. Wenn Ihr auf diesen Link bzw. die Box klickt wird ein Cookie gesetzt und wir erhalten, sofern Ihr bei Amazon einen Artikel kauft, ein paar Cent in die Kaffeekasse. Für Euch verändert sich dadurch nichts am Preis. Wenn Ihr das nicht möchtet, könnt Ihr die Artikel manuell selbst bei Amazon suchen.

Ich dachte mir so eine wachsende Liste ist eine tolle Möglichkeit Eure Ideen, Erfahrungen oder auch tolle Links zu sammeln und allen zur Verfügung zu stellen. Wenn Ihr also auch noch coole Tipps habt, dann postet sie gerne in den Kommentaren. Und mir geht es jetzt persönlich da gar nicht so sehr darum, wie man jetzt genau den perfekten Wochenplan oder das schönste Daily erstellt…

Tipp 1: Pagelifter

Kennt Ihr das, wenn Ihr Euer Ringbuch zuklappt, dass es die letzten Seiten immer in die Ringe so “einzieht”? Irgendwie schwer zu beschreiben – auf jeden Fall liegen die letzten Seiten nicht schön flach auf, sondern werden geknautscht…

Lange habe ich sie dann halt beim Schließen einfach manuell wieder rausgezogen, bis ich irgendwann mal in einer Facebook-Gruppe was von einem Pagelifter gelesen habe. Das bedeutet eigentlich nur, dass man einen Divider ganz hinten im Ringbuch hat, so dass das Papier beim Schließen nicht hängen bleibt und glatt im Ringbuch liegt. Wichtig ist, dass der Pagelifter ein dickeres Material hat als normales Papier – also ein dicker Karton oder so wie ich es benutze aus Kunststoff. Sonst ist der Effekt gleich null.

Tipp 2: was nicht passt, wird passend gemacht. Personal im DIN A5 Planer

Ich bin ja selbst eine derjenigen, die immer wieder den Tipp gibt, nicht zwischen den Formaten hin un her zu wechseln. Man schreibt dann halt alles doppelt. Allerdings kennt jeder, der gerne im A5 plant das Problem, das mitnehmen oft gar nicht möglich ist.

Aktuell nutze ich ja einen Fauxbonichi (eine günstige Kopie des legendären Hobonichi Weeks) in Kombination mit einem DIN A5 Planer. Mein aktueller Plan für 2021 (mal schauen wie lange der Plan auch hält…) ist eine Kombination aus einem DIN A5 Planer für alles was ich brauche, der allerdings zu Hause bleibt, und einem Personal Planer für den Kalender und schnelle Notizen unterwegs. In das System bin ich ja schon vor einer Weile schon mal gehüpft – mehr dazu findet Ihr im Artikel “Mein zwei-Planer-System“.

Was mich dabei aber tierisch nervt ist die Tatsache, dass ich nie Lust habe Dinge nochmal zu schreiben. Also wenn ich irgendwas fein säuberlich auf einem Blatt im Personal Format notiert habe, bin ich einfach zu faul, das Ganze nochmal auf DIN A5 zu schreiben – ich gebs ja zu…

Genial ist dabei der folgende Hack: einfach bei der Personal-Seite die linke obere Ecke abschneiden und schon kann man es im DIN A5 Planer einheften.

Funktioniert übrigens auch mit Pocket & Personal – die sind auch kompatibel.

Tipp 3: so erzieht man einen Filofax Malden

Bei diesem Tipp muss ich zugeben, dass ich ihn persönlich nicht ausprobiert habe und entnervt direkt zu Tipp 4 übergegangen bin.

Der Filofax Malden (zumindest meiner in Größe Personal) will einfach nicht flach auf dem Tisch aufliegen. Für mich definitiv ein Punkt, der mich stört. Aus der Planercommunity kam der Tipp, dass man einen Malden “erziehen” kann, sprich dass dieser Effekt nachlässt. Dazu klappt man den Planer verkehrt herum auf – also praktisch mit der Innenseite und den Ringen nach außen und fixiert ihn so über Nacht. Am nächsten Tag soll das Ergebnis direkt sichtbar sein.

Hat das schon jemand ausprobiert und kann berichten?

Tipp 4: so entringt man ein Ringbuch

Auch auf die Gefahr hin mich unbeliebt zu machen – aber ich kann mit den Maldenplanern einfach nichst anfangen… Sie liegen nicht flach auf (außer man probiert vielleicht Tipp 3?!) und irgendwie gefällt mir der Look als Ringbuch einfach nicht. Wobei man schon sagen muss im Personal ist die linke Seite mit dem Reißverschluss und den Fächern schon toll.

So ist meiner ganz schnell wieder in den Schrank gewandert…

Allerdings wie das so ist kam das Teufelswerkzeug Instagram wieder ins Spiel. Auf dem Account “Ordnungsliebe” (unbedingt checken, der ist super schön!) hab ich ihn das erste mal gesehen – einen schwarzen Malden Personal entringt in Kombination mit einem Stalogy in B6. Schaut es Euch einfach selbst an, ein Traum.

Eine ganze Weile hab ich mich nicht getraut aber zig Instagramposts und ein paar YouTube Videos später, hab ich meinen Malden in stone schließlich auch entringt. Und jetzt finde ich ihn perfekt!

Vielleicht bringt Filofax ja neben dem Original Folio auch einen Malden Folio raus…

Das ist übrigens das YouTube-Tutorial mit dem ich am besten zurecht gekommen bin:

Tipp 5: einen verklemmten Locher befreien

Ich glaube eines DER Themen in den Facebook-Gruppen. Welchen Locher soll ich kaufen. Und zack – spätestens die 3. Antwort wird irgendwas enthalten von wegen “nimm nicht XY weil der verklemmt sich und dann ist nichts zu machen…”

Zu allererst: wie bei jedem Handlocher könnt Ihr nur eine begrenzte Anzahl Blätter gleichzeitig lochen. Bei einem 6-fach Locher ist die Wahrscheinlichkeit halt einfach größer, dass sich dann eine Stanze verklemmt wie bei einem 2-fach Locher. Also als allererstes eher eine geringere Anzahl Blätter lochen als zu viele.

Die Stanze verklemmt sich immer dann, wenn Material zwischen die Stanze und den Lochschacht eingezogen wird. Man sollte also auch berücksichtigen, welches Material gelocht wird.

Und wenn sich der Locher doch verhakt, dann funktioniert zumindest bei mir der folgende Trick: die untere Abdeckung (wo das ausgestanzte Papierkonfetti aufgefangen wird) abnehmen und mit z.B. einem Kugelschreiber o.ä. auf die verhakte Stanze frontal leicht drauf drücken. In der Regel springt sie dann von selbst zurück. Wenn nicht nochmal mit etwas mehr Kraft drücken. Wenn ihr allerdings besonders hartnäckige Sachen nachlocht wie z.B. Plastikhüllen kann es sein, dass es das Plastik richtig einzieht. Dann bleibt Euch nichts anderes übrig, als es mit einer Pinzette raus zu ziehen und so lange vorsichtig hin und her zu bewegen bis sich die Stanze befreien lässt.

Wenn das auch nicht funktioniert oder der Locher sich jedesmal verhakt, dann habt Ihr tatsächlich ein Montagsmodell erwischt.

Diese Locher lassen sich übrigens variabel einstellen, d.h. Ihr könnt DIN A5 genauso lochen wie Personal. Und wem das alles ganz unsympathisch ist, kann sich auch eine Lochzange zulegen und die Löcher einzeln lochen (allerdings auch hier immer nur eine begrenzte Anzahl auf einmal und nicht jedes Material funktioniert gefahrlos…).

Tipp 6: Post It’s selbst bedrucken

Mag ich auch immer wieder gerne, um einen tollen Look im Planer zu kreieren. Wie das funktioniert, könnt Ihr im folgende Artikel nachlesen:

Post-It’s selbst bedrucken

Tipp 7: Washi Tape selbst beschriften

Nicht von mir erfunden, aber als ich es gelesen habe fand ich die Idee genial – Washis selbst bedrucken. Auf dem Blog “Pinselleicht” wird dieser Tipp vorgestellt – ich werde den demnächst auch einmal testen.

Tipp 8: Schrift auf Dividern entfernen

Eine zeitlang hatte ich den totalen Spleen, dass ich meine frosted Divider beschriften musste – und klar Ihr ahnt es… Die Beschriftung hat ganz schnell nicht mehr gepasst und es gab eigentlich keine Verwendung mehr dafür. Das Gleiche mit einem Kalender aufgedruckt auf einen Kunststoff-Divider. Und da ich ein kleiner Perfektionist bin, will ich die Divider mit “falscher” oder veralteter Beschriftung auch nicht zweckentfremdet benutzen. Und wegwerfen wäre genauso doof, schließlich sind sie ja nicht kaputt. Also musste die Schrift runter – und das funktioniert mit handelsüblichen Nagellackentferner.

Ich habe es bei zwei frosted Dividern ausprobiert – einer mit wasserfesten Permanentmarker selbst beschriftet, der andere bedruckt gekauft. Beides ging rückstandslos ab und hat auch den Kunststoff nicht angegriffen. Ob das allerdings bei allen Modellen funktioniert kann ich nicht sagen – einen Versuch ist es doch wert oder?

Eure Tipps:

Und daher ich finde, man kann nicht genug Hacks kennen – was sind Eure Geheimtipps? Was darf in dieser Liste auf gar keinen Fall fehlen? Oder habt Ihr mit den Tipps oben schon Erfahrungen gemacht?

Lasst einen Kommentar zu diesem Artikel da – darüber würde ich mich sehr freuen!


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