Entspannt dank perfekter Organisation

Ok, dann oute ich mich mal – ich bin ein Freak in Sachen Selbstorganisation!

Die meisten von Euch kennen mich nur im Rahmen dieses Blogs oder wenn wir uns auf Hochzeiten treffen – tatsächlich habe ich aber auch noch einen ziemlich anspruchsvollen 9-to-5 Job und einen Voll-Profi-DJ als Mann (den Ihr auch hier vom Blog kennt)… Um alles irgendwie unter einen Hut zu kriegen, gelegentlich auch mal wieder Zeit für Freunde, Familie und Hobbies zu haben und auch im Job nicht den Überblick zu verlieren, habe ich mein Leben strikt durchorganisiert.


Übrigens, auch wenn das wieder völlig Banane ist, aber wir müssen diesen Artikel hiermit als „Werbung“ deklarieren – einmal weil wir Affiliate-Links nutzen (das verstehe ich ja noch) und weil wir hier durch Namensnennung auf Produkte aufmerksam machen. Produkte an denen wir nichts verdienen sondern einfach nur gut finden – aber nach deutscher Rechtsprechung ist man sicher wenn man mal vorsichtshalber alles als Werbung deklariert…


Zugegeben, ich bin auch der Schlag Mensch für eine strikte Selbstorganisation – strukturiert, planend, vorausschauend. Ein Plan oder Struktur gibt mir einfach auch ein Gefühl von Entspannung. Aber selbst wenn Ihr zu den kreativen Chaoten gehört, kann man schon mit einfachen Mitteln ein bisschen Ordnung und damit verbunden auch Zeitersparnis ins Leben bringen.

Filofax-Liebe – Schluss dem Zettelchaos

Ich bin ja ein totaler Fan der Marke Filofax – ob es jetzt genau die sein muss oder ein no-Name-Planer das ist natürlich Euch überlassen. Worauf ich aber hinaus will ist das Thema Ringbuch. Es gibt nichts schlimmeres als Unterlagen, Notizen, Ideensammlungen etc. immer wieder mühsam irgendwo zusammen zu suchen. Und auch wenn man heute vieles digital hat, ich bin da altmodisch und notiere mir die wichtigsten Sachen übersichtlich und strukturiert in meinem Filofax. (Hallo Festplattencrash…)

Persönlich nutze ich am liebsten das Modell Saffiano im DIN A 5 Format (z.B. auf Amazon erhältlich). Auch hier könnt Ihr die Größe ganz nach Euren Vorlieben wählen. Ob klein und praktisch für die Handtasche oder DIN A 4 (mit Standardlochung!) für zu Hause. Daher DIN A 5 doch etwas unhandlich ist, habe ich für meinen Kalender und die ToDo-Listen bzw. schnelle Notizen einen Filofax Domino Soft in der Größe Pocket (z.B. auf Amazon erhältlich).

Ganz neu im Hause Filofax ist übrigens das Clipbook – eine super Ergänzung zum Modell Saffiano – die gleiche Spiralbindung dafür aber platzsparender und flexibler. Ideal für unterwegs! (z.B. erhältlich auf Amazon)

Dafür nutze ich z.B. meinen Filofax:

  • alle Notizen rund um Ernährung, Meal Prep und kochen
  • Bloggen, HTML und co.
  • Persönlichkeitsentwicklung
  • To Do Listen
  • alles was ich mir irgendwie merken will/soll/muss
  • Zettelsammlung (dazu gibt es extra passende Hüllen)
  • Arbeitsthemen im Job
  • Rücksprachen/Meetingnotizen
  • Entwürfe

Ringbücher sind übrigens auch die perfekten Hochzeitsplaner – es gibt zu den Filofax passende Locher oder Lochzangen, so dass Ihr alles perfekt einheften könnt plus natürlich jede Menge Hüllen für diverse Zettelsammlungen.

Die Gegenbewegung zum „Filofaxing“ ist ürbigens „Bullet Journaling“ – ähnliches Prinzip. Aber anstatt ein flexibles Ringbuch zu nutzen steht hier ein fest gebundenes Notizbuch im Mittelpunkt, dass am Ende des Jahres wie eine Art Tagebuch wirkt. Viele nutzen es als Kalender, To-Do-Listen-Übersicht, Habit Tracker usw. Wenn Ihr Euch dafür interessiert würden wir Euch Pinterest als Inspirationsquelle empfehlen. Einen Artikel zum Grundsatz der „Bullet Journaling“ haben wir auch für Euch hier verlinkt:

Who is mocca? Was ist ein Bullet Journal? + Tipps und Ideen um ein BuJo zu gestalten!

DAS „WAS-ZIEH-ICH-AN-DILEMMA“

Jeden morgen vor der Arbeit das Gleiche… Ein Blick auf die Wetter-App oder total altmodisch aus dem Fenster, ein Griff in den Kleiderschrank und los. Ach super – es ist wieder eine Jeans und weiße Bluse geworden! Oder der Bus ist doch mal wieder weg, weil man sich nicht entscheiden konnte.

Ideal ist es, wirklich schon im Voraus das Outfit parat zu haben. Entweder am Abend vorher heraus hängen oder im Voraus planen.

Ich habe mich für letzteres entschieden und plane meine Büro-Outfits jetzt immer konsequent eine Woche durch. Dazu nutze ich die App „Smart Closet“ als kleines Helferlein. Es ist am Anfang ein ganz schöner Aufwand alle seine Klamotten zu katalogisieren (super wenn man zu den Online-Shoppern gehört, da kann man sich schöne Produktbilder aus der Bestellhistorie runter laden). Wenn das allerdings mal erledigt ist, dann kann man mit der App super bequem Outfits vorplanen.

Dazu entweder eine Look-Collage erstellen oder die Kleidungsstücke einzeln zusammenstellen. Die Looks können nämlich alle direkt in einem Kalender hinterlegt werden. Auch fertige Looks kann man als Bild importieren – so habt Ihr immer den Überblick welches Outfit wann ausgeführt wurde.

Für mich persönlich ist die Outfit-Zusammenstellung damit geistig abgehakt – ich mache mir keine Gedanken mehr, ob es gut aussieht und seltsamerweise kommt auch nur ganz selten vor, dass ich mich dann mal wirklich nicht wohl fühle… Seitdem habe ich auch einen viel besseren Überblick, welche Stücke noch im Kleiderschrank fehlen, ausgetauscht gehören und was ich überhaupt alles im Schrank hängen habe. Die Abwechslung in meinen Outfits ist damit defintiv größer geworden. Das Einzige was ich meistens flexibel halte ist die Auswahl an Schuhen oder der passenden Jacke – der letzte Blick aus dem Fenster bestimmt hier die finale Wahl 🙂

Auch in Sachen Outfits ist Pinterest wieder die erste Quelle – zwar posten die meisten Influencer auf Instagram und man kann unter entsprechenden Hashtags nach Inspiration suchen… Persönlich fühle ich mich auf Pinterest aufgrund der einfacheren und flexibleren Bedienung einfach wohler.

Ein für mich absoluter Geheimtipp in Sachen Outfitinspiration ist die App „Liketoknow.it“ Das ist eigentlich ein Affiliate-Programm wo Blogger ihre Outfits verlinken um beim Klick auf die Links Geld zu erhalten. Der Vorteil: hier finden sich tatsächlich nur Bilder mit Outfits, man kann Bloggern folgen oder einfach die Inspirationsmaske nutzen. Und man bekommt auch direkt den Link, wo man die Artikel her bekommt…

Mission „Gesunde Ernährung“

2019 ist einer meiner Vorsätze ganz klar gesunde Ernährung – wenig Zucker, wenig Gluten am besten Keto und wenn möglich mindestens Vegetarisch oder Vegan. In unserer Kantine fast nicht möglich und außerdem ist das Essen auch nicht gerade das Beste – ewig warmgehalten und man weiß nicht so genau wie und mit was gekocht.

Neudeutsch „Meal Prep“ oder die gute alte Pausenbox kommen hier bei mir zum Einsatz – ich habe ab sofort mein Mittagessen immer dabei.

In Sachen Organisation hab ich da noch nicht den perfekten Weg gefunden. Ich habe es schon mit einer App probiert um mein Mittagessen vorzuplanen. Irgendwie ist es aber dann doch jedes Mal anders gekommen. Aktuell schreibe ich mir in meinen Kalender wann ich Essen mitnehmen möchte und checke dann ob ich einfach mehr koche, den Kühlschrank plündere oder noch schnell einkaufen gehe.

Meine Inspirationsquelle ist hier auch wieder Pinterest, dass bestimmt eine der Hauptplattformen für Rezeptblogger ist. Gibt man den englischen Begriff „Meal Prep“ ein findet man eine große Menge an Ideen – vor allen in USA ist das in richtiger Trendbegriff.

Die Handtasche – das schwarze Loch

Die persönliche Horrorvorstellung jedes Pendlers – bei der Kontrolle den Geldbeutel oder die Fahrkarte vergessen, weil ach ja – ist ja noch in der anderen Tasche. Auch wenn es unter modischen Aspekten vielleicht langweilig sein mag – ich predige absolut überzeugt für die „24/7 Handtasche“. Also wenn ich jetzt nicht gerade ausgehe oder in meiner Freizeit gezielt zu einer anderen Tasche greife habe ich IMMER die gleiche Handtasche dabei. Und da ist auch alles drinnen – Ausweis, Geldbeutel, Fahrkarte, Dienstausweis, sämtliche Plastikkarten, Zahnarzt-Bonusheft, Ladekabel usw. Lacht nur aber ich kann Euch sagen – es gibt nichts entspannteres als nicht darüber nachdenken zu müssen ob man irgendwas vergessen haben könnte. Und genau die Dinge, die man nicht ständig braucht entwicklen dann ein seltsames Eigenleben und sind auf einmal nicht mehr auffindbar.

Ich habe mich rückenfreundlich und unter Aspekten des persönlichen Minimalismus für eine kleine Crossbody-Bag entschieden – ja da passt nicht viel Unnötiges zusätzlich rein. So stelle ich sicher, dass ich alles dabei habe und nicht unnötig Gewicht mit mir herum trage, das letztendlich nur meinen Rücken belastet.

Wenn ich noch mehr mitnehmen muss, also zum Beispiel eine Lunchbox, Wasserflasche oder den Laptop dann kommt meine kleine Handtasche mitsamt kompletten Inhalt in eine großen geräumigen schwarzen Shopper bzw. ich habe noch einen extra Laptop-Rucksack. Ich habe immer noch garantiert alles dabei, kann Wertsachen jederzeit ohne Probleme raus nehmen bzw. habe sie im Blick (v.a. beim Thema Rucksack in öffentlichen Verkehrsmitteln…) und spare mir aufwendige Umpackaktionen.

Solltet Ihr mal unbedingt ausprobieren 🙂

Termine, Termine, Termine

Egal wie – nutzt einen einzigen Terminplaner. Für ALLES. Ob das jetzt das Handy ist oder ein Kalender ist egal, aber ihr solltet es immer zur Hand haben. Nichts ist nerviger als einen Termin zu verpassen oder verschieben zu müssen weil man einen anderen übersehen hat.

Ich selbst habe mit einem Papierkalender angefangen, was mich irgendwann aber in den Wahnsinn getrieben hat. Termine stehen ab sofort alle bei mir im Handy. Wo wir wieder beim Thema sind – regelmäßig Sicherungskopien machen!

Im Büro habe ich ein eigens Diensthandy, Termine werden dort komplett über Outlook gepflegt und synchronisiert. In mein privates Handy schreibe ich alles rein: Arzttermine, Termine der Hunde, private Termine, Blöcke für Dienstreisen, wann ich frei habe, wann welche Fristen ablaufen, Geburtstage. Das gute am Handy ist, dass es super übersichtlich ist und ich mich auch noch an jeden beliebigen Termin zu einer von mir festgelegten Zeit erinnern lassen kann. Und egal wie klein die Handtasche – das Handy habe ich so ziemlich immer auch dabei.

Aktuell teste ich gerade noch einen Kalender in meinem Filofax – eine gewisse Doppelarbeit aber ich ergänze hier noch um ToDo’s oder Notizen für den jeweiligen Tag, die ich nicht extra in meinem Handy einspeichern würde. Mal sehen, ob sich dieses System bewährt.


In Sachen Selbstorganisation kann man bestimmt noch unendlich weiter machen. Im Rahmen dieses Artikels soll es erst mal dabei bleiben.

Im Rahmen des Artikels „TO DO kann auch Spaß machen“ haben wir schon einmal über das Thema Filofax-Liebe geschrieben. Wenn es Euch darum geht effizienter und strukturierter zu werden empfehlen wir zum Einstieg den Artikel „Projektmanagement – Methoden im täglichen Leben.“